Theater

Für diese Prüfung bereitet ihr eine Szene zum Vorspiel vor, bzw. zeigt ein Video einer Theaterproduktion an der ihr beteiligt ward oder stellt ein Konzept vor.

Anforderungen:

  • Gespielte Szene oder Video einer Theaterproduktion (max. 10 Minuten)
  • 15 Minuten Prüfungsgespräch und Analyse

Hinweis:

Es ist ebenso möglich, ein Konzeptpapier (Theaterpädagogik, Bühnenbild, Regie) vorzustellen. Günstig ist es, diese in Verbindung mit einer gespielten Szene zu präsentieren und nicht nur die Papiere vorzulegen.

Tipps:

Eure Werke werden „auf die ästhetischen Phänomene untersucht“. Es geht im Gespräch also darum, mit welchen Mitteln welche Wirkung erzielt wurde.

Streitet euch ruhig mit den Prüfern und verteidigt eure Texte, Videos oder euer Vorspiel. Übrigens: Unkonventionelle Vorstellungen von Theater sind ausdrücklich gewünscht!

Ihr solltet euch natürlich auch generell in der Kulturszene auskennen (Feuilleton lesen). Euer Werk in größere kulturelle Zusammenhänge einzuordnen wäre wichtig. Die Prüfer erkundigen sich auch gerne einmal nach Eurem letzten Theater- oder Kinobesuch, der letzten Lektüre oder dem letzten Ausstellungsbesuch!

Hier noch ein paar Theater FAQ:

Ich habe eine Einladung zum ersten Prüfungsteil erhalten. Wann ist denn der zweite Prüfungsteil?
Beide Prüfungsteile finden am selben Tag statt. Für den praktischen Teil wird eine Liste mit der Reihenfolge vor Ort ausgehängt.

Ich reise von weit weg an. Kann ich deshalb als Erstes beim praktischen Teil drankommen?
Die Reihenfolge für den praktischen Teil kann erst am Tag der Prüfung angegeben werden. Jedoch wird darauf geachtet, dass diejenigen mit einem weiteren Heimweg früher dran kommen. Generell empfiehlt sich, den ganzen Tag für die Prüfung einzuplanen und entweder noch eine Nacht unsere Bettenbörse zu nutzen oder Rückfahrten für abends zu buchen.

Auf der Internetseite der Uni steht, dass man eine gespielte Szene oder Video einer Theaterproduktion oder ein Konzeptpapier (Theaterpädagogik, Bühnenbild, Regie) vorstellen kann. Was würdet ihr empfehlen?
Eure Präsentation soll einen Impuls für ein weiteres Gespräch geben. Wenn ihr euch für ein Konzeptpapier entscheidet, ist es also wichtig, dass man an dem Konzept etwas sehen kann und darüber sprechen kann. Die Form der Präsentation ist genauso wichtig wie der Inhalt. In der Form soll also deutlich gemacht werden, was im Konzept zu sehen ist. Generell gilt, die Devise: je konkreter, desto besser. Ihr solltet ästhetische Entscheidungen begründen können und euer Interesse an dem Präsentationsgegenstand kommunizieren können. Was ihr präsentieren möchtet, bleibt aber letztendlich eure Entscheidung.
 
Inwieweit muss sich das Gezeigte auf mich selbst beziehen? Muss ich mitgemacht haben?
Die Präsentation muss nicht zwingend über euch selbst sein. Jedoch ist es wichtig, dass sichtbar wird, welchen Beitrag ihr dazu geleistet habt und wo euer Interesse liegt.

Habe ich Vorbereitungszeit für den Aufbau? Kann ich technische Hilfsmittel verwenden?
Die Präsentationen finden in den Büros der Prüfer*innen statt. Aufbauzeit ist nicht vorgesehen und es empfiehlt sich, nur Technik zu benutzen, die ihr selber mitbringen könnt und ohne viel Aufwand aufbauen könnt.